TTIP

Am 17.12 fand der dritte Vortrag unserer CCC-Vortragsreihe 2014/15 statt, bei dem es um die Freihandelsabkommen TTIP und CETA ging.

Um mehr über diese Abkommen zu erfahren, luden wir Fr. Glattauer von Attac zu uns in die Schule ein. Attac ist eine internationale Bewegung, die sich für Demokratie und wirtschaftliche Gerechtigkeit einsetzt.

Anfangs, wurden wir über die Abkommen TTIP und CETA aufgeklärt.

TTIP [Transatlantische Freihandelsabkommen] ist ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa. Bei CETA [Comprehensive Economic and Trade Agreement] handelt es sich um ein geplantes kanadisch-europäisches  Freihandelsabkommen. Durch diese Freihandelszonen würden die Zölle zwischen den beiden Parteien aufgelöst und der Im- bzw. Export wäre vereinfacht.

Beide Abkommen bringen sowohl positive, als auch negative Aspekte mit sich.

Argumente der Befürworter:

  • Wirtschaftswachstum
  • Beschaffung von neuen Arbeitspätzen
  • Keine Zölle

Argumente der Gegner:

  • Hohes Risiko für die europäische Landwirtschaft (USA, riesige Agrarbetriebe <-> Europa, Klein – und Mittelbetriebe)
  • Die Abkommen werden hinter verschlossenen Türen ausgehandelt, so dass die Interessen der Bürger nicht einbezogen werden, sondern nur die Interessen, die der Wirtschaft etwas nützen .
  •  Der Import von Produkten mit niedrigerer Qualität als bei uns, wäre erlaubt.
  • Gentechnisch veränderte Lebensmittel könnten die Artenvielfalt verringern, noch mehr chemische Mittel könnten in der Landwirtschaft eingesetzt werden.
  • Umwelt-, Klima-, und Datenschutzpolitik könnten durch Lockerung bzw. Anpassung an die amerikanischen Gesetze beeinflusst werden.
  • Private Unternehmen können Staaten über private Schiedsgerrichte anklagen.

 

Im Anschluss gab es eine ausgiebige Fragerunde, bei der unsere Fragen von Frau Glattauser beantwortet wurden.

Es war interessant mehr über TTIP und CETA zu erfahren, da wir, falls diese Abkommen in Kraft treten, alle davon betroffen sein werden und da nur wenige von uns wussten, was diese Abkommen eigentlich sind und bewirken.

Für die 7C, Benjamin Muzaci.